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Professioneller DJ Service für Innsbruck und Umgebung
DJ-Innsbruck. Wir kümmern uns um die musikalische Gestaltung bei Hochzeiten, Geburtstage, Firmenfeiern, Betriebsausflügen, Konferenzen, Messen, Discoparties und überall wo gefeiert werden soll. Alle unsere DJs sind flexibel in den unterschiedlichsten Musikrichtungen und gehen gerne auf Musikwünsche ein.
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 Vor vielen Jahren kam aus den USA eine neue Sportart nach Europa, das Sportklettern. Diese Sportart wurde so definiert,
dass zur Fortbewegung am Fels ausschließlich natürliche Griffe und Tritte verwendet werden. Das Seil wird nur zur
Absicherung verwendet. Diese Entwicklung war eine richtige Revolution für die hiesige Kletterscene, denn wurden
doch zuvor Schlingen und Trittleitern zur Fortbewegung genutzt.
Wolfgang Güllich und Kurt Albert gehörten damals zu den Kletterern, die das Freeclimbing in Deutschland populär
machten. Was mit der Wallstreet seinen Anfang machte hat inzwischen in der Fränkischen Hochkonjunktur - das Schlagen und
Kleben von küstlichen Griffen. Damals waren die Kletterer noch empört und Wolfgang Güllich reagierte auf
die ungeliebten Löcher so, dass er sie wieder zu betonierte.
Doch wie sieht es jetzt heute aus? Jemand sieht eine Linie, die ihm gut gefällt und er beschließt hier eine
Tour zu bohren. Ist der Erstbegeher zu "schlecht" für die Tour, klebt er sich einfach ein paar Griffe und schon ist
das Problem behoben. Diese Methode ist doch ein Schritt zurück, denn worin liegt der Unterschied zur Trittleiter?
Das ist doch typisch Mensch - man passe sich die Natur so an wie man sie gerade braucht.
Irgendwie stellt sich doch die Frage wozu das ganze. Dem Klettersport was Gutes zu tun kann nicht der Grund sein (schadet dieses
Verhalten allen Kletterern und bietet nur den Naturschützern Argumente für Felssperrungen). Oder ist da ein wenig
Egoismus dahinter, auch mal in einem Klettertopo zu erscheinen? Bleibt einem nur noch diese Entwicklung weiter zu beobachten und sich
wieder an die ursprünglichen Werte des Klettern zurück zu erinnern. An eine Zeit als freundschaftliches Verhalten am Fels
wichtiger war als Aroganz und Egoismus. Denn wenn sich jeder Kletterer in der Natur so verhalten würde wie es sich gehört,
wäre die obige Problematik wie auch Felssperrungen kein Thema.
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Sicherungstechniken
Klettern ist eine wunderschöne Sportart. Doch kann diese durch fasch angewandter oder falsch erlernter Sicherungstechnik auch zu einer gefährlichen Sportart werden. Es sollte niemand so blauäugig sein und glauben: “Jetzt habe ich mir beim Sport .... für 1000 Euro die beste Ausrüstung gekauft, dann kann mir auch nichts mehr passieren”. Ich möchte jetzt niemand Angst machen - ganz im Gegenteil. Ich liebe Klettern und freue mich für jeden, dem diese Sportart auch gefällt. Doch sollte sich jeder der bewusst sein, dass man, bevor man alleine zum Klettern geht, zuerst einen Kurs besuchen sollte. In den nächsten Zeilen werde ich einige Punkte zur Sicherungstechnik erwähnen, die ich als sehr wichtig empfinde.
Noch was, bevor ich anfange: Glaube nie jemanden, ohne selber über das Thema nachzudenken (auch nicht mir). überleg dir selbst, ob das gesagte so stimmt bzw. probier auch die ein oder andere Situation selber aus (aber nur in sicherem Gelände!!). Nur so kannst du dir deine eigene Meinung bilden.
Es gibt viele verschiedene Sicherungsmethoden - sichere und nicht so sichere. Wenn du von jemanden lernst, mit dem Abseilachter zu sichern, würde ich das lieber nicht machen. Es gibt zwar viele, die zu Gunsten der Bequemlichkeit auf etwas Sicherheit verzichten. Beim Abseilachter (wie der Name schon sagt, der ist zum Abseilen da) läuft das Seil relativ locker um das Metall, was eine schlechtere Bremswirkung hervorruft, als beim HMS (Halbmastwurf), bei dem das Seil über das Seil läuft und der sich somit fast von selbst abklemmt.
Genauso umstritten wie das Sichern mit dem Achter ist der Bullinknoten zum Einbinden. Da sich dieser Knoten leichter öffnen lässt, wird er seit einiger Zeit wieder angewandt. Dass durch diesen Knoten schon einige schwere Unfälle passiert sind (weil er eben leicht aufgeht) interessiert heute niemand mehr. Gut man fädelt ihn heute wieder zurück - ich würde ihm trotzdem nicht vertrauen. Meine Empfehlung: Achter.
So, die beidenen umstrittenen Punkte habe ich gleich für den Anfang gewählt. Die folgenden Punkte werde ich kurz anschneiden:
- alle Sicherungspunkte, die beim ungewollten Aushängen zum Absturz führen würden, immer mit einem Schraubkarabiner sichern (z.B.: Umlenkung beim Top Rop, HMS-Sicherung, beim Abseilen den Achter etc.)
- beim Einhängen der Zwischensicherung darauf achten, dass das Seil nach vorne aus dem Karabiner herausläft, weil es sich sonst beim Sturz aushängen kann
- nie bei einer Umlenkung das Seil durch ein anderes fädeln, da die durch die Reibung entstehende Hitze die Umlenkung durchschmelzen würde (auch kein Seil durch einen Haken fädeln, in dem bereits eine Schlinge fixiert ist!!!). Karabiner verwenden oder abseilen.
- wenn beim Abseilen das Seil nicht 100 prozentig bis zum Boden reicht, immer in beide Seilenden jeweils einen Knoten machen (wenn ein Seilende zu kurz ist käme es sonst zum Absturz). Es ist einmal folgender Unfall beim Abseilen passiert. Der Kletterer hatte am Seil gewackelt und sah am Boden zwei sich bewegende Enden. Dass eines der Enden nur der Schatten war bemerkte er leider zu spät.
- beim Sichern immer die Zugrichtung beachten (wenn der Sichernde mehrere Meter von der Wand entfernt steht, wird er bei einem Sturz des Klettern den an des Fels gerissen und lässt refelxartig das Seil aus, um den eigenen Sturz abzufangen. Wenn nicht vom Körper aus gesichert wird, muss bei einer Zugrichtung nach oben der Sicherungspunkt immer unterhalb des Sichernden angebracht sein und umgekehrt. Was passiert, wenn bei einer Zugrichtung nach oben mit einer Bandschlinge gesichert wird, die auf Kopfhöhe am Fels fixiert ist, kann jeder selbst ausprobieren - aber bitte nicht in einer Sturzsituation)
- keinen Kletterer sichern, der wesentlich schwerer ist (außer du hast dich vorher selbst am Fels gesichert)
- beim Vorsteigen darauf achten, dass du nie den Fuss hinter dem Seil habst, weil du sonst bei einem Sturz am Seil hängen bliebest und mit dem Kopf voraus nach unten stürzt.
- Kritisch abwägen, wann du einen Helm oder Brustgurt brauchst und wann nicht (lieber einmal zu oft getragen, als einmal zu wenig - übrigens: auch Karabiner können fliegen)
- Vertraue nicht allem, was so in der Wand rumhängt. Schlingen verwittern mit der Zeit und Haken können rosten. Deshalb: ein kritischer Blick kann nie schaden und lieber mal selber eine Schlinge reinhängen als...
Im Klettersporthandel gibt Literatur mit Unfallstatistiken, die ich jedem empfehlen möchte. Nicht zum Abschrecken, sondern um aus den Fehlern anderer zu lernen. Heutzutage ist die Kletterausrüstung tatsächlich so sicher geworden, dass die meisten Unfälle auf Grund menschlichen Versagens passieren. Wenn man aber gewisse Sicherheitsregeln einhält, dann ist Klettern wesentlich sicherer als Autofahren.
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